Quality Preserved Production

(QPP) von pflanzlichen Rohstoffen:

Unternehmen, die Produkte auf pflanzlicher Basis herstellen (z.B. Nahrungsergänzungsmittel, Futtermittel-Additive, Kosmetika, Tees, Pflanzenextrakte, pflanzliche Arzneimittel etc.), sind auf die einwandfreie Qualität pflanzlicher Rohstoffe angewiesen.

Neben der Qualität spielt aber auch die Verfügbarkeit des Rohstoffes eine entscheidende Rolle.

Zur Sicherstellung einer zeitgerechten, nachhaltigen und reproduzierbaren Versorgung mit hochwertigen Rohstoffen in ausreichender Menge hat VitaPlant deshalb Prozesse etabliert und standardisiert, die es erlauben, diese Einflussfaktoren zu kontrollieren. Diese Prozesse werden unter dem Begriff „Quality Preserved Production“ (QPP) zusammengefasst; sie umfassen u.a. folgende Faktoren:

  • Geographische Herkunft des Rohstoffes (z.B. Klima, Böden, Nachbarkulturen, Diversifizierung der Produktion etc.)
  • Botanische Merkmale (z.B. Ein- oder Mehrjährigkeit, Frosthärte, Selbst- oder Fremdbefruchtung, vegetative Vermehrbarkeit etc.)
  • Genetische Merkmale (z.B. Ploidiegrad, Selbst-Inkompabilität, etc.) der Pflanze
  • Anbau-, Ernte- und Verarbeitungseigenschaften der Pflanze (z.B. Boden- und Klimaansprüche, Nährstoff- und Wasserentzug sowie -bedarf, Konkurrenzkraft, Krankheits- und Schädlingsanfälligkeit, Entwicklungsstadium zur Ernte, Trocknungsverfahren, -temperatur und -dauer etc.)
  • Lager- und Transportbedingungen (min.-, max. Temperatur, Luftfeuchte, Kreuzkontamination während der Lagerung etc.)
  • Verfügbarkeit von Samen und Vermehrungsmaterial (z.B. Schutzstatus der Pflanze, Import-, Exportbeschränkungen, CITES, CBD, ABS etc.)
  • Beachtung von GACP und GMP Annex 7 und der darin enthaltenen Bestimmungen / Empfehlungen (z.B. Erarbeiten von rohstoff-spezifischen Produktionsvorschriften, Auditierungen, Dokumentation der Produktion, Rückverfolgbarkeit, Qualitätskontrolle des Rohstoffes durch zertifizierte Labors etc.)

Die Qualität eines Rohstoffes zeigt sich in einem gleichmässigen Gehalt an gewünschten Inhaltsstoffen (z.B. pflanzliche Sekundärstoffe) und im Fehlen unerwünschter Inhaltsstoffe oder Kontaminanten (z.B. Aflatoxine). Neben phytochemischen Untersuchungen können dazu pharmakologische Untersuchungen notwendig sein.